Apple überträgt Gesichts-ID-Daten an Dritte?

iPhone X verwendet die innovative Face ID-Technologie, mit der ein 3D-Modell des Gesichts des Besitzers erstellt wird, dank dessen das Smartphone den Benutzer in Sekundenbruchteilen „erkennt“. Das Potenzial für Identitätsdiebstahl beunruhigt viele, aber Apple berichtet, dass Gesichts-ID-Daten nur auf dem Gerät selbst gespeichert und nicht an Server in Cupertino übertragen werden. In letzter Zeit gibt es jedoch Berichte, dass Entwickler tatsächlich auf diese Daten zugreifen können.

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Dies wird von vielen Quellen berichtet – einschließlich Reuters. Überträgt Apple wirklich Daten von Face ID an Entwickler von Drittanbietern? Die kurze Antwort lautet nein, aber die Details sind hier wichtig.

Das von Face ID erstellte 3D-Modell besteht aus mehr als 30.000 Punkten. Diese Daten werden ausschließlich im Smartphone gespeichert und nicht an Server von Drittanbietern übertragen. Die Entwickler haben auch keinen Zugriff auf sie. Entwickler haben jedoch das Recht, den Zugriff auf die Frontkamera anzufordern (ohne das 3D-Modell direkt zu erhalten). Dies dient dazu, die Leistung von Apps zu verbessern, die Augmented Reality verwenden, sodass beispielsweise Snapchat realistischere Filter erstellen kann.

Dies unterscheidet sich offensichtlich von der Gesichts-ID, sodass die Scans Ihres Gesichts nicht an die Entwickler gehen. Im Wesentlichen gewähren Sie keinen Zugriff auf Ihr Smartphone, können jedoch dank der TrueDepth-Kamera hochauflösende Bilder Ihres Gesichts übertragen. Kann dies gegen den Benutzer verwendet werden? Bisher gab es keine Präzedenzfälle, aber im Allgemeinen ist dies nicht ausgeschlossen. Bei Face ID scheint die Verwendung dieser Technologie derzeit sicher zu sein.

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